echt als blog


Seit 2006 bin ich in der Personaldienstleistung tätig. In dieser Zeit haben sich umfangreiches Wissen, wertvolle Erfahrungen und zahlreiche Impulse angesammelt, die ich in diesem Blog mit Gastronomen, Caterern, Hoteliers und Verantwortlichen der Gemeinschaftsverpflegung teilen möchte. Meine Mission ist es, praxisnahes Wissen zu vermitteln - darüber, wie man einen eigenen Personalpool aufbaut oder einen bestehenden Pool an Aushilfen gezielt optimiert.

Die Grundlage dieses Blogs bilden meine eigenen Erfahrungen: meine größten Fehler ebenso wie meine wichtigsten Erfolge. Ich freue mich über Feedback und den offenen Austausch. Dieser Blog soll nicht gefallen - er soll zum Nachdenken anregen.

Viel Freude beim Lesen,

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Mein Name ist Kenan, ich bin der Kopf hinter echt und seit 2006 leidenschaftlich in der Personalvermittlung aktiv. Mit echt habe ich ein innovatives Konzept geschaffen, das eine klare Antwort auf steigende Kosten liefert: Gutes Personal bleibt damit für Unternehmen bezahlbar.

Kenan Dizdarevic

E-Mail kenan@cesmail.de



Im Markt der Personaldienstleistung wird viel über Preise gesprochen. Mal über Stundenverrechnungssätze, mal über Verfügbarkeit, mal über „große Pools“ und langjährige Erfahrung. Doch wenn man ehrlich ist, entscheidet sich die Qualität eines Personaldienstleisters nicht auf dem Papier, sondern im Einsatz.

Das erste Quartal 2026 sendet ein klares Signal.
Und es ist unbequem.

Viele Caterer sprechen von stabilen Umsätzen.
Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte.

Das Statistische Bundesamt zeigt:
Das Gastgewerbe hat im Januar 2026 real 3,9 % weniger Umsatz gemacht als im Vormonat und 5,0 % weniger als im Vorjahr.

Die Tariflöhne sind in den letzten zehn Jahren um rund 80 % gestiegen. Gleichzeitig stoßen Verkaufspreise an ihre Grenze – viele Kunden akzeptieren weitere Erhöhungen nicht mehr. Das Ergebnis: sinkende Margen. Wer Stundensatzerhöhungen nicht weitergeben kann, spart intern – meist zulasten von Service und Kundenbeziehung. Die Schere schließt sich weiter.

Das traditionelle Schulungssystem der Personaldienstleistung funktioniert in etwa so: Du rekrutierst Studenten, die überwiegend noch nie gearbeitet haben, verpasst ihnen eine Kurzzeitschulung von vier bis sechs Stunden (die in den meisten Fällen nicht bezahlt wird) und schickst sie dann zum Kunden. Dafür stellst du dem Kunden zwischen 28 und 32 Euro in Rechnung.
Die Stundensätze für solche Studenten haben sich in den vergangenen 10 Jahren fast verdoppelt. Die Dauer der Schulungen hingegen hat sich halbiert.

Eine berechtigte Frage, die sich viele Hotels, Caterer und Gemeinschaftsverpfleger stellen:
Warum bezahle ich heute 50 % bis 80 % mehr für eine studentische Hilfskraft – und habe gefühlt weniger Zuverlässigkeit, geringere Grooming-Standards?
Warum muss ich heute zwei Servicekräfte bestellen, obwohl vor ein paar Jahren eine ausgereicht hat?
Wir blicken auf einen schleichenden Leistungsabfall einer Branche, die mehr denn je kostet – und darauf, wie die Lösung dafür aussieht.

Alle sprechen über KI, als läge sie noch vor uns. Dabei ist sie längst da. Still, unspektakulär, aber wirksam. Sie ersetzt oder ergänzt in diesem Moment Arbeitsplätze. Accenture hat im Zuge einer KI-getriebenen Restrukturierung über 11.000 Stellen abgebaut – vor allem dort, wo eine Umschulung auf die neuen Anforderungen nicht mehr möglich war (Quelle: Business Insider, Financial Express). Volkswagen wiederum plant, bis 2030 rund 50.000 Stellen in Deutschland abzubauen, eingebettet in ein umfassendes Programm zur Anpassung an eine Industrie, die sich schneller verändert, als es ihre Strukturen lange zugelassen haben (Quelle: Euronews, 2026).

Viele würden spontan sagen: nichts.
Im Gegenteil – die Anforderungen sind gesunken und die Disposition liegt immer häufiger bei dir selbst. Was ist passiert? Seit 2015 hat sich die Anzahl der Personaldienstleister in Event, Hotellerie und Gastronomie nahezu verdoppelt.
Auf den ersten Blick klingt das nach mehr Wettbewerb – und damit besseren Leistungen. Die Realität sieht anders aus.

Personaldienstleister im gastronomischen Aushilfssektor können heute faktisch kaum noch Menüläufer stellen, die den klassischen Serviceanspruch erfüllen. Doch warum ist das so? In diesem Beitrag beleuchte ich den stillen Rückgang der Servicequalität der letzten Jahre. Anhand einer Beispielrechnung zeige ich, welchen betriebswirtschaftlichen Schaden deine Menüveranstaltung hat, wenn Servicekräfte zwei statt drei Teller tragen.

Wir von Chameleo Personalsupport haben vor drei Jahren damit begonnen, ein Personalkonzept zu entwickeln, das die Personaldienstleistungsbranche auf den Kopf stellt. Und das mit dem Ziel, Ihnen das beste Personal der Stadt zu überlassen. Und endlich ist es soweit. Wir präsentieren Ihnen „echt“.

Die Gründe, warum ein Caterer, ein Hotel oder ein Gemeinschaftsverpfleger sich einen eigenen Personalpool bestehend aus Hilfskräften aufbaut, liegen auf der Hand: Man will entweder Kosten sparen oder die Qualität nicht externen Dienstleistern überlassen. Wie das Vorhaben eigener Personalpool dauerhaft zum Erfolg, statt zum Renditefresser und Verwaltungsmonster wird, erfahren Sie hier.